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Lionel LHOTE, Bariton

Lionel Lhote Figaro Papageno
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Der belgische Bariton Lionel Lhote studierte an den Konservatorien von Mons und Brüssel bei Marcel Vanhaud und Jaques Legrand. Am Brüsseler Konservatorium schloss er seine Studien mit den höchsten Auszeichnungen ab und bekam sofort ein Engagement an der Opéra Royal de Wallonie (Lüttich), wo er bei Aufführungen von "Hoffmans Erzählungen" mitwirkte. Heute gehört er zu den belgischen Topsängern, die auch im Ausland Furore machen.

Auch in dieser Spielzeit (2011/2012) steht Lionel Lhote an belangreichen Opernhäusern, neben der Brüsseler Oper als Pandolfe in "Cendrillon" steht er in Bordeaux als Sharpless in "Butterfly", in Genf als Faninal in "Rosenkavalier", in Frankfurt (Debüt) als Rivière in "Volo di notte" (Dallapiccola) und zum Schluss wird er auch in der berühmten “Chorégies d’Orange” singen, wo er als Schaunard in "La Bohème" engagiert wurde. Bei der Wiederaufnahme dieser Orange-Produktion in Libanon wird Lionel Lhote die Rolle des Marcellos übernehmen.

Während der nächsten Spielzeit wird er mit Lescaut (Manon Lescaut), Mercutio (Roméo et Juliette) und Frank (Fledermaus) an der Monnaie stehen ; und in Lüttich (im renovierten Opernhaus wird er als Guesler (Rollendebüt) in "Guillaume Tell" von dem belgischen Komponisten Grétry, zurückkommen. Künftige Pläne umfassen Rollen wie : Enrico (Lucia di Lammermoor) ; Le Général Boum (La grande duchesse de Gérolstein) Zurga (Les Pêcheurs de perles), Pietro (La muette de Portici) sowie Somarone in Béatrice et Bénédicte (Berlioz).

1999 wurde er Ensemblemitglied er  Oper in Giessen. Dort sang er Faust in der gleichnamigen Oper von Spohr., Aeneas in "Dido and Aeneas", Vater in "Hänsel und Gretel", Merlier in "L’Attaque du Moulin" von Bruneau, Figaro in "Il Barbiere di Siviglia". Mit der Rolle des Mathieu in "Andrea Chénier" kam Lionel Lhote zurück an die Opéra Royal de Wallonie. Auch sang er den Germont in "La Traviata" bei einer Tournee in Frankreich und trat in der Oper Aachen als Scarpia in "Tosca" auf. In Erfurt sang er den Zar in "Zar und Zimmermann". Nachdem er anfangs vor allem Mozartrollen interpretierte (Guglielmo "Così fan tutte" / Graf "Nozze di Figaro", Leporello "Don Giovanni") beschäftigte er sich dann mit italienischen und französischen Partien : Figaro "Il Barbiere di Siviglia", Marcello "La Bohème", Sharpless "Madama Butterfly", Lord Enrico Ashton "Lucia di Lammermoor", Dottore Malatesta "Don Pasquale" und Valentin "Faust".

Seit 2002 tritt Lionel Lhote ununterbrochen in Frankreich auf. So sang er an verschiedenen französischen Theatern den Germont in "La Traviata", gastierte beim Massenet festival in "Le Jongleur de Notre-Dame"  und in Avignon als Figaro im "Babiere di Siviglia". Mit "Les Troyens" (Chorèbe) debütierte er in Strassburg und wurde dann regelmässig eingeladen bei den Opern in Marseille, Bordeaux und Montecarlo wo er u.a. den Papageno, Ourrias in "Gisèle", Luna in "Trovatore" sang. Sowie an der Oper in Lyon als Albert in "Werther", Germont sowie Leporello und Don Alfonso.

Mit Blaubart machte er 2004 sein Debüt an der Flämischen Oper (Antwerpen/Gent) bei einer konzertanten Aufführung von "Ariane et Barbe-Bleue" (als Barbe-Bleue) unter Patrick Fournillier. Inzwischen sang er dort den Figaro in "Barbiere di Siviglia" den Cecil in "Maria Stuarda" und den Leporello in "Don Giovanni".  In Brüssel sang er den Starveling in in Brittens "Midsummer Night’s Dream", den Petermann in "Monsieur Choufleuri", den Johann in "Werther" und  den Curio in "Giulio Cesare" – Rolle, mit der er auch bei der Niederländischen Oper zu hören war. In der Brüsseler Oper gab er unlangs auch drei wichtige Rollendebüts : Dandini (Cenerentola), Enrico (Lucia di Lammermoor) und Sancho Panza (Don Quichotte/Massenet), eine Rolle, die er inzwischen auch an der Oper in Palermo sang (Oktober 2010).

Lionel Lhote hat unter der Leitung von bekannten Dirigenten gesungen : u.a. Silvio Varviso, Evelino Pido, Patrick Fournillier, René Jacobs, Andreas Spering, Philippe Auguin, Julian Reynolds, Marc Minkowksi, Stefano Montanari, Kazushi Ono, Alain Guingal, Johannes Willig, Julia Jones, Roberto Rizzi-Brignoli, Gérard Korsten, Emmanuel Joel-Hornak und Emmanuel Krivine. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren sowie : David MacVicar, Karl-Ernst und Ursel Herrmann, Guy Joosten, Achim Freyer, Laurent Pelly, Numa Sadoul, Dieter Kaegi, Rolando Villazon etc...

2004 war er Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs und bekam dort ebenfalls den “Preis des Publikums”.

 

cv-update Mai 2012

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