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Markus SCHAEFER, tenor

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Markus Schäfer studierte Gesang und Kirchenmusik bei Armand Mc Lane in Karlsruhe und Evelyn Dalberg in Düsseldorf und war Wettbewerbsgewinner in Berlin (Bundeswettbewerb Gesang) und Mailand (Caruso-Wettbewerb). Er besuchte das Opernstudio in Zürich und gab sein Debüt am dortigen Opernhaus, wo er auch sein erstes Engagement erhielt. Es folgten Verpflichtungen an die Hamburgische Staatsoper und die Deutsche Oper am Rhein in Düssel-
dorf, wo er bis 1993 fest engagiert war. 

Seither führen Gastspiele und Konzertreisen Markus Schäfer auf die Bühnen und Podien renommierter Opernhäuser und Festivals. Dabei tritt er oft in Mozart-Partien, wie Ferrando, Don Ottavio oder Tamino, auf, die er u.a. am Aalto-Theater in Essen, der Oper Köln und an den Staatsopern in Berlin und München sang. Bevorzugt singt er Bachs Evangelisten-Partien, mit denen er nicht nur bei den Festivals in Ansbach, Leipzig und Luzern auftrat.

Unter den vielen Dirigenten, mit denen Markus Schäfer zusammenarbeitete, sind insbesondere René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Frans Brüggen, Paul McCreesh, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt, Sir Yehudi Menhuin, Kent Nagano, Michael Gielen, Stefan Soltesz, Fabio Luisi, Helmut Müller-Brühl, Martin Haselböck, Karl-Friedrich Beringer, Enoch zu Guttenberg und Yakov Kreizberg zu nennen.

Zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren das große Repertoire und die weite stilistische Bandbreite von Markus Schäfer. Herausragende Einspielungen gelangen u.a. mit „Cosi fan tutte“ unter Sigiswald Kuijken und seiner La Petite Bande sowie mit der Matthäus-Passion mit dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, die mit dem Grammy ausgezeichnet wurde.

CD-Aufnahmen mit Werken von Bach (Solo-Kantaten / Naxos), Karg-Elert (Lieder / NCA), Reger (Lieder / NCA) sowie Schubert (Lieder / Naxos) erhielten höchstes Kritiker-Lob. Ferner erschienen u.a. Mozarts "Zaide" mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck, "Die Könige in Israel" von Ferdinand Ries unter Hermann Max (CPO), weltliche Bach-Kantaten unter Gustav Leonhardt (Naxos), die Sinfonien Beethovens mit Anima Eterna unter Jos van Immerseel, Mendelssohns „Elias“ mit dem Windsbacher Knabenchor unter Karl-Friedrich Beringer (Sony) sowie sämtliche Schubert-Vokalensembles (Naxos). 2010 widmete sich Markus Schäfer u.a. der Gesamteinspielung der Lieder von Peter Cornelius, Franz Liszt und Arnold Schönberg  sowie der Aufnahme "Sieben Sonette des Michelangelo" von Benjamin Britten für den BR. Im März 2011 erschien eine Neueinspielung von Bachs Johannes-Passion mit der Cappella Amsterdam und dem Orchester des 18. Jahrhunderts unter der Leitung von Frans Brüggen (Glossa). Darüber hinaus beteiligte sich Markus Schäfer an einem Benefizprojekt mit Volks- und Wiegenliedern (Carus/SWR2). In Kürze erscheint eine neue Aufnahme von Mahlers "Lied von der Erde" in der rekonstruierten Urfassung für vier Solisten und Orchester.

Als Liedinterpret feierte Markus Schäfer Erfolge in Wien, bei den Schubertiaden in Feldkirch und Schwarzenberg sowie in New York, wo er zusammen mit dem Pianisten Hartmut Höll mit Werken von Schubert und Schumann auftrat. Eine langjährige Partnerschaft verbindet ihn mit dem Pianisten Christian de Bruyn, mit dem er u.a. eine Schubert-CD aufnahm.

Markus Schäfer trat u.a. mit Hölderlin-Liedern von Wilhelm Killmayer beim Klavier-Festival Ruhr, mit dem Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Nikolaus Harnoncourt mit Schuberts Es-dur-Messe in München und Dresden, in Haydns „Jahreszeiten“ mit dem MDR-Sinfonieorchester unter Jun Märkl, mit Werken von Schubert unter Michael Gielen im Konzerthaus Berlin, einer Passion von Graun bei den Festlichen Tagen Alter Musik in Knechtsteden sowie mit „Il ritorno di Tobia“ von Haydn unter Adam Fischer beim Haydn-Festival Esterhazy auf. Im Februar 2009 wirkte er in Melbourne bei der Schubertiade zur Eröffnung des Recital Centre mit und gab im Rahmen des dortigen Festivals einen eigenen Schubert-Zyklus. Ferner war er mit der Dresdner Hofmusik und dem Dresdner Kammerchor bei der Bachwoche Ansbach, mit Anima Eterna unter Jos van Immerseel beim Festival von Aix-en-Provence sowie mit dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach unter der Leitung von Peter Schreier mit Haydns Theresienmesse im Konzerthaus Berlin zu hören. Im Dezember 2009 sang Markus Schäfer als Cecco bei der Premiere von Joseph Haydns "Il mondo della luna" mit dem Concentus Musicus unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien, die Aufführung wurde live im Bayerischen Fernsehen übertragen.

In 2010 war Markus Schäfer in der Berliner Philharmonie sowie beim Eclat-Festival in Stuttgart zu Gast. Weitere Projekte beinhalteten u.a. Konzerte beim Heidelberger Frühling, MDR Musiksommer sowie beim Rhein Vokal und Rheingau Festival. Im April 2011 gastierte er in Bachs Matthäus-Passion mit dem Münchener Bach-Chor unter Hansjörg Albrecht in der Philharmonie am Gasteig sowie im Rahmen einer Tournée mit der Cappella Amsterdam und dem Orchester des 18. Jahrhunderts unter der Leitung von Frans Brüggen mit Bachs Oster-Oratorium in Holland und Italien.

Markus Schäfer lehrt als Gesangsprofessor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Neue CDs erschienen:
Weltliche Bachkantaten: „Angenehmes Wiederau“ u.a.(BWV 30a u. 207) unter Leitung von Gustav Leonhardt; 
„Der Streit zwischen Phoebus und Pan“  mit Schäfer in der Rolle des „Midas“ (mit Hans-Jörg Albrecht /Münchner Bachchor) ;
Beethoven: Alle Symphonien unter Jos v. Immerseel mit dem Orchester „anima aeterna“;

Neue Solo- CD’s :
J.S. Bach :  Solo- Kantaten für Tenor BWV 55 u.a. (NAXOS);
Franz Schubert: Lieder nach Körner, Schlegel, Rückert u.a. (ebenfalls bei Naxos).
Sigfried Karg-Eler t: Lieder (NCA);
Max Rege r:  Lieder (ebenfalls NCA)
Sämtliche Schubertensembles für die Schubert-Naxos-Edition  mit Ulrich Eisenlohr, Klavier.
Mendelssohns „Elias“ und J.S. Bachs „Matthäus Passion“  (beides mit  dem Windsbacher Knabenchor)  wurden aktuell eingespielt und erscheinen in Kürze.

 
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