Ariën Artists - Camille Poul - Nederlandstalige levensloop
 
CAMILLE POUL, SOPRANISTIN - BIOGRAPHIE

 

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Mit ihrer vollen, anmutigen Stimme und ihrem dramatischen Temperament versteht es diese französische Sopranistin, ihr Publikum sowohl im Liederabend als auch auf der großen Bühne mit ihrer intensiven Bühnenpräsenz zu fesseln. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Pariser Konservatorium und hat sich mit ihrem vielseitigen Repertoire, das Barock, Klassik und zeitgenössische Werke nahtlos vereint und von Oper und Liederabend bis hin zu Kammermusik reicht, einen Namen gemacht.

Rückblick auf das vergangene Jahr

So sang Camille Poul beispielsweise die Erste Dame in der Zauberflöte unter der Regie von Cédric Klapisch an der Opéra de Saint-Étienne und wirkte an Marko Nikodijevics neuem Werk „I Didn't Know Where to Put All My Tears“ mit dem Ensemble Le Balcon unter der Leitung von Silvia Costa an den Opernhäusern von Nancy und Rennes mit. Für ein junges Publikum sang sie erneut „La Courte Paille“ an der Opéra de Clermont-Ferrand.

Konzerte gab sie beim Festival in Beaune (Dardanus,Iphise), bei La Folle Journée in Nantes sowie bei den Festivals in Ambronay und Saint-Michel-en-Thiérache, dort mit dem Ensemble L’Assemblée unter der Leitung von Marie Van Rhijn. Auf Einladung der Oper Rennes, des Festivals „Classique au Large“ und des Château de Bournazel schuf Camille Poul gemeinsam mit der Cembalistin Maude Gratton die Barockfassung des Liederabends „Muses Inversées“.

Höhepunkte der Saison 2026/27

° Die Titelrolle in Gasparinis „Atalia“ beim Festival für Alte Musik Utrecht 2026, zusammen mit dem Ensemble Hemiolia unter der Leitung von E. Resche-Caserta.

° Die Rollen von Amour und Nérine in Charpentiers Médée im Rahmen einer Tournee mit dem Ensemble Les Épopées sunter der Leitung von Stéphane Fuget. Die Aufführungen finden vom 22. September bis 2. Oktober 2026 im Théâtre des Champs-Élysées, den Opernhäusern von Montpellier, Toulouse und Compiègne sowie mit uns beim Namur Festival statt.

° Sopran-Solo in „Tod am Tiber“, einem Liederabend mit dem Ensemble Hemiolia unter der Leitung von Emmanuel Resche-Caserta, der Händel, Bononcini und Monteclair gewidmet ist. Aufführungen am 4. Dezember in Soissons und am 5. Dezember in Tourcoing, 2026.

° Despina in Mozarts Così fan tutte in einer Neuinszenierung unter der Regie von Phia Ménard an den Opernhäusern von Rennes, Nantes und Angers (mehrere Aufführungen zwischen dem 6. Februar und dem 25. März 2027).
Ein vielseitiges und tiefgründiges

Ein feiner Spürsinn für Entdeckungen im weiten Gesangsrepertoir

Mit stimmlicher Agilität schlüpft Camille Poul aus der Rolle der heldenhaften Armida (Rinaldo) und verkörpert mitreißend die entwaffnende Susanna (Le nozze di Figaro) oder Pamina (Die Zauberflöte). Auch die kraftvolle Interpretation der modernen Figur aus Poulencs La Voix Humaine schreckt sie nicht ab. Zu ihrem Repertoire gehören Zerlina (Don Giovanni), Drusilla, Amore und Valetto (L’incoronazione di Poppea), Alphise (Les Boréades), Adelanta (Serse), Maddalena (La Resurrezione), die Titelrolle in Ravels L'Enfant et les Sortilèges, Carolina (Il matrimonio segreto), Amour (Orphée et Eurydice) und Yniold (Pelléas und Mélisande) zeugen von ihrer Vielseitigkeit.

Ihr Talent und ihre Liebe zur zeitgenössischen Musik kamen an der Opéra de Paris (Garnier) bei der Weltpremiere von Marc-André Dalbavies „Le Soulier de Satin“ (als Doña Sept-Épées) zum Vorschein. Seitdem hat sie auch an Thierry Escaichs „Point d’Orgue“ (als Shirine) und Alexandre Desplats‘ „En Silence“ (als Tomiko) mitgewirkt.

Überall geliebt, ob in ihrer Heimat oder im Ausland.

Neben ihren Auftritten an der Pariser Oper, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Opéra Comique, der Königlichen Oper von Versailles, der Philharmonie Paris und dem Théâtre des Bouffes du Nord sang sie auch an zahlreichen anderen französischen Opernhäusern, von Lille bis Aix-en-Provence. Camille Poul wirkte an Produktionen der La Monnaie, des Grand Théâtre de Luxembourg, der Oper Köln, des Konzerthauses und des Musikvereins Wien, der Liederhalle Stuttgart, des Vredenburg Theatre in Utrecht, des Concertgebouw in Amsterdam und Brügge, des Auditorium Rainier III in Monaco, der Philharmonie Lüttich, der Villa Medici und – außerhalb Europas – beim Hokutopia International Festival in Tokio mit.

Diskografie

Auf CD ist Camille Poul in der Titelrolle von Gasparinis Atalia mit dem Ensemble Hemiolia sowie als Céphise (Lullys Alceste) und Drusilla (L’incoronazione di Poppea) mit dem Ensemble Les Épopées zu hören. Sie sang außerdem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les Sortilèges für den SWR Stuttgart, die Erste Dame in Les Mystères d’Isis (eine Mozart-Pastiche) mit Le Concert Spirituel, die Urgande in Lullys Amadis, die Aufnahme von „Don Quichotte chez la Duchesse“ von Joseph Bodin de Boismortier, die Zweite Grazie in Bellis Orfeo mit Le Poème Harmonique sowie Arien von Michel de La Barre.

Auf DVD ist sie in den Rollen der Amore und Damigella in L’Incoronazione di Poppea (Virgin Classics) sowie in den Rollen des Amour und Palès in Lullys Cadmus et Hermione (Alpha) zu hören und zu sehen.

Im Rahmen von La Folle Journée in Nantes wurden das Rezital Les Vénitiennes sowie das Konzert Ulysse et les Sirènes mit dem Ensemble L’Assemblée unter der Cembalistin Marie van Rhijn von France Télévision und France Musique aufgezeichnet. Das Abschlusskonzert von La Folle Journée in Nantes wurde hingegen vom Sender ARTE gefilmt.

BIOGRAPHIE ZUR ERÖFFNUNG DER SPIELZEIT 2026-2027.
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