Peter Straka studierte in Köln und am IOS in Zürich. Am Opernhaus Zürich, dessen Ensemble er angehört, sang er zunächst im Monteverdi- und Mozartzyklus, es folgte ein breitgefächertes Repertoire von Tamino, Titus, Nemorino, Hans, Prinz ("Rusalka"), Florestan, Erik, Aegisth, Alfred und Narraboth bis Oedipus. International gastierte er an den Staatsopern von München, Berlin und Hamburg, an Covent Garden, an der Met, der Mailänder Scala, bei den Salzburger und Edinburgher Festspielen, den Wiener Festwochen, an der Opéra de Paris und dem Théâtre du Châtelet, in Barcelona, Amsterdam, Prag und Tokio, wo er wichtige Partien seines Fachs wie Erik, Florestan, Narraboth, Tambourmajor, Loge, Lenski, Alwa, Jim Mahoney und Siegmund sowie die Tenor-Hauptpartien von Janacek sang.
Für seine Verdienste um Janaceks Werk wurde er 2004 anschliessend an die Jubiläumsvorstellung von "Jenufa" in Brünn mit einer Medaille ausgezeichnet und wurde in Tschechien 2005 zum "Sänger des Jahres" gewählt. Janáceks "Tagebuch eines Verschollenen" sang er 2005 bei den Wiener Festwochen in einer Inszenierung von Klaus Michael Grüber. Er trat mit renommierten Orchestern und Dirigenten auf, so mit L. Maazel, S. Celibidache, Sir Ch. Mackerras, J. Levine, S. Cambreling, N. Harnoncourt, Sir John Eliot Gardiner, C. von Dohnányi, G. Albrecht, K. Masur, Sir C. Davis, E. Inbal, J.Tate, I. Metzmacher, F. Welser-Möst, V. Gergiev und M.-W. Chung. Seine CDs von Janáceks "Tagebuch eines Verschollenen", "Katja Kabanova" und "Sarka" (Ch.Mackerras) und mit Orchesterliedern von R. Strauss (F. Haider) wurden ausgezeichnet. Geplant ist Janaceks "Aus einem Totenhaus" (Boulez/Cheréau) bei den Wiener Festwochen 2007, beim Festival in Aix-en-Provence und 2009 an der Met. |