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Guy DE MEY, tenor

Guy de Mey
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Der belgische Tenor Guy de Mey studierte bei Stella Dalberg, Erna Spoorenberg, Sir Peter Pears und Eric Tapy. 1975 gewann er den belgischen Wettbewerb Pro Civitate. Seitdem kann er auf eine beeindruckende internationale Gesangskarriere zurückblicken mit hunderten Konzert- und Opernauftritten in ganz Europa, den USA, Canada, Israel und Japan.
2006 machte er sein Debut an der SCALA von Mailand in “Katia Kabanowa” (Inszenierung Robert Carsen / Dirigent J.E.Gardiner), zwei Jahre später  sang er zum ersten Mal im Londoner Covent Garden in Cavallis “La Calisto” unter Ivor Bolton, im Teatro Real von Madrid (“Katia Kabanowa” unter Jiri Belohlavek) und im Liceu von Barcelona in “Poppea” unter Harry Bicket.

Andere markante Engagements der letzten Jahre waren an der Oper in Zürich in “L’Etoile” von Chabrier unter J.E.Gardiner und als Tanzmeister in “Ariade auf Naxos” unter Christoph von Dohnanyi, eine Rolle, die er auch an der Mailander SCALA und der Bayerischen Staatsoper München sang. In München wirkte er auch mit an der Uraufführung von “Alice in Wonderland” von Unsuk Chin, an der vielbeachteten “Eugen Onegin”-Produktion von Kr. Warlikowski und in “Idomeneo” – dies unter Dirigenten wie Kent Nagano und Bertrand de Billy. An der Flämischen Oper (Antwerpen/Gent), ein Haus, mit dem er sehr verbunden ist, war er zu hören unter anderen in “Dialoges des Carmélites”, “Eugen Onegin”, “Ariadne auf Naxos” und “Oedipus Rex” und an der Niederländischen Oper (Amsterdam) sang er den Vitek in “Janaceks “Die Sache Makropoulos” unter Yannik Nézet-Séguin.

In dieser Spielzeit war er wieder in Covent Garden und in Tokio (als Guillot de Morfontaine  in “Manon” mit Anna Netrebko und Vittorio Grigolo unter Antonio Pappano. Auch machte er sein Debut am Grand Théâtre in Genf (in “Alice in Wonderland” von Unsuk Chin) und am Teatro Compoamor in Oviedo. Weiterhin wird er wieder an der Bayerischen Staatsoper München singen, an der Oper in Strassburg (“Die Sache Makropulos” und “Katia Kabanowa” / Regie: Robert Carsen), an der Niederländischen Oper Amsterdam (“Onegin” unter Mariss Jansons) an der Frankfurter Oper (“L’Etoile”, Le Roi Ouf Ier/ Regie: David Alden).

Seine bemerkenswerte Diskographie – ca. fünfzig Aufnahmen – zeugt von der Vielseitigkeit seines Repertoires. Im Laufe der Jahre  wirkte er bei verschiedenen Labels mit und arbeitete mit Dirigenten wie J.E.Gardiner, Ton Koopman, Roger Norrington, Michel Corboz, William Christie, Jordi Savall, Nicholas McGegan, René Jacobs, Marc Minkowski...Mehrere Aufnahmen wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet (Grand Prix du Disque, Deutscher Schallplattenpreis, Caecilia Award, Diapason d’Or).

Höhepunkte seiner Kariere waren u.a. Monteverdis “Orfeo” und Mozarts “Zauberflöte” unter Roger Norrington bei den Londoner Proms und der English National Opera, Lullys “Atys” unter William Christie an den Opern in Paris, Florenz und New York, Bergs “Lulu” und Mussorgskis “Boris Godunow” mit Teresa Stratas und José Van Dam an der Brüsseler Oper, Händels “Judas Maccabeus” mit dem San Francisco Philharmonia Baroque Orchestra, Bachs “Matthäuspassion” mit dem Concertgebouworchester Amsterdam, Berlioz’ “L’Enfance du Christ” beim Festival d’Aix-en-Provence, Scarlattis “Mitridate” bei den Schwetzinger Festspielen, Debussys “Pelléas et Mélisande” an der Oper von Nantes, Cavallis “Giasone” beim Spoleto Festival USA in Charleston, Monteverdis “Il Combattimento” bei der Niederländischen Oper (Amsterdam), Bergs “Lulu”, Janaceks “ Das schlaue Füchslein” und Katia Kabanova” sowie “Ariade auf Naxos” une Poulencs “Dialogues des Carmélites”an der Flämischen Oper. Mit Opern von Monteverdi und Cavalli gastierte er u.a. an der New Israeli Opera Tel Aviv, den Opern in Paris und Kopenhagen und an der Bayerischen Staatsoper München.

Seit 1996 unterrichtet Guy de Mey am Königlichen Konservatorium in Antwerpen.


Cv-update: Februar 2011

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