overview of al our artists contact info visit us on facebook !
nothing
nothing

Guy DE MEY, tenor

demey
tb cv deu

Der belgische Tenor Guy de Mey studierte bei Stella Dalberg, Erna Spoorenberg, Sir Peter Pears und Eric Tapy. Heute kann auf eine beeindruckende internationale Gesangskarriere zurückblicken mit hunderten Konzert- und Opernauftritten in ganz Europa, den USA, Canada, Israel und Japan. 2006 machte er sein Debut an der Scala von Mailand in Katia Kabanova  (Inszenierung Robert Carsen/Dirigent J.E.Gardiner), zwei Jahre später  sang er zum ersten Mal im Londoner Covent Garden in Cavallis La Calisto (Linfea) unter Ivor Bolton, im Teatro Real von Madrid (Katia Kabanova unter Jiri Belohlavek) und im Liceu von Barcelona in Poppea unter Harry Bicket. Andere markante Engagements führten in nach Zürich für L’Etoile unter J.E. Gardiner und Ariade auf Naxos unter Christoph von Dohnanyi, eine Rolle, die er auch an der Mailander Scala und der Bayerischen Staatsoper sang. Noch in München sang er in der Uraufführung von Alice in Wonderland (Unsuk Chin), der vielbeachteten Onegin-Produktion von Kr. Warlikowski und in Idomeneo  – unter Dirigenten wie Kent Nagano und Bertrand de Billy. An der flämischen Oper war er u.A. zu hören in Dialogues des Carmélites, Eugen Onegin, Ariadne auf Naxos und Oedipus Rex und an der Niederländischen Oper (Amsterdam) sang er den Vitek in Janaceks Die Sache Makropoulos unter Yannik Nézet-Séguin und Triquet unter Mariss Jansons.

Während den drei letzten Spielzeiten gastierte er wiedermal in Covent Garden als Guillot de Morfontaine in Manon neben Anna Netrebko und Vittorio Grigolo (unter Antonio Pappano), feierte er sein Debut am Grand Théâtre in Genf mit mehreren Rollen in Alice in Wonderland am Teatro Campoamor in Oviedo mit Tikhon, an der Oper in Lyon mit Frick in La Vie parisienne, an der Oper in Straßburg un.A. Vitek in der Sache Makropulos  und Tikhon in Katia Kabanova, beide von Robert Carsen inszeniert, bei der Opéra royal de Wallonie (Guillot de Morfontaine), an der flämischen Oper : Monostatos und Valzacchi in der erfolgreichen Rosenkavalier Inszenierung von Christoph Waltz. Sommer 2013 feierte Guy de Mey mit großem Erfolg sein Debüt beim Glyndebourne Festival als Tanzmeister und gastierte er mit Basilio in Nozze di Figaro, erneut beim ROH Covent Garden. Rezente Engagements führten ihn nach Frankfurt : als Aristea in L'Orontea (Cesti) sowie nach Straßburg : als Frick in La vie parisienne (in der gekürten Inszenierung von Waut Koeken).

Aktuelles :

im Rahmen zwei unterschiedlichen Produktionen von Janaceks "Sache Makropoulos" wird Guy de Mey, 2016, erst als Vitek - im Rahmen der Wiederaufnahme der Robert Carsen Produktion bei ONR Straßburg) - und dann als Graf Hauk-Sendorf (Rollendebüt) in einer Neuproduktion von Kornel Mundruczo an der flämischen Oper stehen. Des Weiteren wird er - ebenso als Linfea - an der Neuproduktion von La Calisto in Strasßburg mitwirken (Regie : Mariame Clément / Am Pult : Christophe Rousset. Künftige Engagements werden Guy de Mey an die bayerischen Staatsoper in München und an die Monnaie führen.

Seine bemerkenswerte Diskographie – ca. fünfzig Aufnahmen – zeugt von der Vielseitigkeit seines Repertoires. Im Laufe der Jahre  wirkte er bei verschiedenen Labels mit und arbeitete mit Dirigenten wie J.E.Gardiner, Ton Koopman, Roger Norrington, Michel Corboz, William Christie, Jordi Savall, Nicholas McGegan, René Jacobs, Marc Minkowski...Mehrere Aufnahmen wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet (Grand Prix du Disque, Deutscher Schallplattenpreis, Caecilia Award, Diapason d’Or).

Höhepunkte seiner Kariere waren u.a. Monteverdis Orfeo und Mozarts Zauberflöte unter Sir Roger Norrington bei den Londoner Proms und der English National Opera, Lullys Atys unter William Christie an den Opern in Paris, Florenz und New York, Bergs  Lulu und Mussorgskis  Boris Godunow  mit Teresa Stratas und José Van Dam an der Brüsseler Oper, Händels  Judas Maccabeus  mit dem San Francisco Philharmonia Baroque Orchestra, Bachs Matthäuspassion mit dem Concertgebouworkest Amsterdam, Berlioz’  L’Enfance du Christ  beim Festival d’Aix-en-Provence, Scarlattis  Mitridate  bei den Schwetzinger Festspielen, Debussys  Pelléas et Mélisande  an der Oper von Nantes, Cavallis  Giasone  beim Spoleto Festival, Monteverdis  Il Combattimento  bei der Nederlandse Opera, Bergs  Lulu , Janaceks   Das schlaue Füchslein  und Katia Kabanova  sowie  Ariade auf Naxos  une Poulencs  Dialogues des Carmélites an der Flämischen Oper. Mit Opern von Monteverdi und Cavalli gastierte e u.a. an der New Israeli Opera Tel Aviv, den Opern in Paris und Kopenhagen und an der Bayerischen Staatsoper München.

Seit 1996 unterrichtet Guy de Mey am Königlichen Konservatorium in Antwerpen.


Cv-update: Spielzeit 2016/2017

- All Rights reserved - Ariën Arts & Music Mgt (bvba) - Company, founded in 1928 by Gaston Ariën -