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Arantxa ARMENTIA, Soprano

>> Opera repertoire >> Concert repertoire

Arantxa Armentia wurde in Madrid geboren und studierte dort am Real Conservatorio Superior de Música Klavier bei Julián López Gimeno und Gesang bei Pedro Lavirgen. Unterstützt durch ein Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung setzte sie ihre Studien bei der amerikanischen Sopranistin Maria Venuti an der Musikhochschule in Karlsruhe fort. Sie besuchte Meisterkurse bei Sena Jurinac, Teresa Berganza, Alfredo Kraus, Gerard Souzay, Hilde Zadek, Hartmut Höll und Mitsuko Shirai und war Preisträgerin bei zahlreichen Wettbewerben, u.a. bei den Gesangswettbewerben „Lucrecia Arana“ in Madrid, „Alfredo Kraus“ in Las Palmas de Gran Canaria und „Francisco Viñas“ in Barcelona.

Arantxa Armentia stand u.a. als Despina (Così fan tutte), Marzelline (Fidelio), Clorinda (La Cenerentola), Adina (L’elisir d’amore), Annina (Eine Nacht in Venedig), Mimì (La Bohème), Autonoe und Agaue (The Bassarids von Hans Werner Henze), Dulcinea (Don Quijote von Cristobal Halffter), Fiordiligi (Così fan tutte), Nedda (Pagliacci), Rusalka (Rusalka), Marie (Die verkaufte Braut) und Marguerite (Faust von Charles Gounod) auf der Bühne und hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie José Ramón Encinar, F. García Navarro, Arturo Tamayo, Odón Alonso, Jordi Casas, Walter Weller, Michel Plasson, Dennis Russell Davies, Enoch zu Guttenberg, Leif Segerstam, Rolf Beck, Adam Fischer, Martin Haselböck und Jesús López Cobos und mit Regisseuren wie Francisco Nieva, Gerd Heinz, Mauro Avogadro, Herbert Wernicke, Gottfried Pilz, Olivier Tambosi, Matthias Davids, Frank Hilbrich, Karoline Gruber, Tilmann Knabe, Philipp Himmelmann und Barrie Kosky gearbeitet.

Von 1999 bis 2006 war sie festes Mitglied im Ensemble des Landestheaters Linz, wo sie u.a. als Antonia, Mimì, Fiordiligi, Nedda , Rusalka, Marie (Die verkaufte Braut) und Marguerite zu hören war.

Gastengagements führten sie an die Oper Frankfurt, ans Nationaltheater Mannheim, an die Staatstheater Nürnberg und Kassel, ans Badische Staatstheater Karlsruhe, die Theater in Kiel und Oldenburg, an das Nationaltheater Maribor (Slowenien), das Nationaltheater Weimar und an die Hamburgische Staatsoper.
Als Lied- und Oratoriensängerin hatte sie Konzertauftritte in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.

In der Spielzeit 1998/99 debütierte sie als 4. Magd in Strauss’ Elektra am Teatro Real Madrid und sang dort noch in derselben Spielzeit die Autonoe in Hans Werner Henzes The Bassarids. Zahlreiche Engagements führen sie seither regelmäßig an das Opernhaus ihrer Heimatstadt: In der Spielzeit 1999/2000 sang sie die Lisa in La sonnambula unter der Leitung von Richard Bonynge und die Dulcinea in der Uraufführung von Cristobal Halffters Don Quijote unter der Musikalischen Leitung von Pedro Halffter Caro und in der Regie von Herbert Wernicke. In der Spielzeit 2000/2001 verkörperte sie die Simina in der Uraufführung der Oper La señorita Cristina von Luis de Pablo, eine Rolle, die ihr große Anerkennung bei Publikum und Kritik einbrachte. 2005 war sie in einer konzertanten Aufführung von Richard Strauss’ Die ägyptische Helena, im Mai 2006 in der Uraufführung Dulcinea von Mauricio Sotelo zu erleben.
Unter der Leitung von Dennis Russell Davies war sie 2002 die Maria in der Griechischen Erstaufführung von Leonard Bernsteins West Side Story beim Hellenic Festival im Odeion des Herodes Atticus und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Im Juni 2003 erhielt die Sopranistin für ihre Interpretation der Nedda am Landestheater Linz den Eberhardt-Waechter-Förderpreis in der Staatsoper Wien überreicht. Im Januar 2006 debütierte sie an der Wiener Staatsoper als Helmwige in Die Walküre.

Als Desdemona in Verdis Otello und als Tatjana in Evgenij Onegin kehrte sie 2006 und 2007 an ihre alte Wirkungsstätte in Linz zurück. Mit der Spielzeit 2006/2007 wechselte sie als Ensemblemitglied an die Staatsoper Hannover, wo sie u.a. als Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Fiordiligi, Mimì, Liù, Micaëla, Agaue in Henzes Die Bassariden, Elettra in Idomeneo und zuletzt als Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro undals Freia und Helmwige im neuen hannoverschen Ring in der Regie von Barrie Kosky zu erleben war. In der kommenden Spielzeit wird sie die Alice in Verdis Falstaff und die Fata Morgana in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen singen.


Cv-update: season 2010 - 2011

 
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